Cello

Walgesänge, Didgeridoo, E-Gitarrensound, Percussionklänge - unglaublich, wieviele Klangfacetten im Cello stecken.

 

Flagoletttöne verwandeln das Cello in eine Flöte oder lassen Vogelstimmen erahnen. Stäbe zwischen den Saiten erinnern an Gamelanorchester. 

 

 

 

 



Wenn ich es mit dem Bogen, den Fingern, den Handflächen bearbeite, immer wieder tun sich andere Möglichkeiten auf:

 

Mal wird das Cello zur Gitarre, ein anderes Mal zum Baß, den ich im Stehen spiele.

 

 

 

 

 

 

Der Bogen streicht auch in den Extremen - am Steg oder auf dem Griffbrett. Verwende ich den Rundbogen von Michael Bach, erreiche ich alle vier Saiten zugleich und  polyphones Spiel wird möglich.

 

Hinzu kommt der Einsatz der Stimme - mal versteckt in einem Celloton, mal sich unabhängig über das Instrument erhebend.



 

 

 

 

 



Oder ich bewege mich mit dem Instrument durch den Raum, der Stachel wird zum Klangerzeuger.  Das Cello beginnt zu tanzen und wirbelt um sich selbst, rhythmische Klänge entstehen bei den Drehungen.

 

 

 

Trotz all dieser ungewöhnlichen Spieltechniken möchte ich keinen Moment das  gesangliche Potential und die warmen, dunklen Cellotöne, die in diesem vielseitigen Instrument leben, missen!

Titelfoto: Gino Robair / percussion & Sue Schlotte / cello

Fotos(c)Susanna Heraucourt

 

 

 

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