KünstlerInnen der Konzertreihe "Stille & Fülle"

2017

Sonja Kandels Afrikanische Musik liegt ihr im Blut. In Sonja Kandels’ Gesang und in ihren Kompositionen werden Erlebnisse ihrer Kindheit spürbar, die sie mit ihren als Entwicklungshelfer arbeitenden Eltern in Westafrika verbrachte. Nach abgeschlossenen Kunst- und Jazzgesang-Studiengängen beginnt Sonja als Sängerin und gründet ihre erste Band.

Sonjas künstlerisches Werk als Sängerin und Bandleaderin ist heute eine dynamische Fusion von afrikanischen Musikstilen und modernem Jazz, ein Ergebnis das weit über die stereotype Folklore mit Trommeln und Chorgesang hinausgeht. Sonja interpretiert ihre Songs mit unterschiedsloser Gewandtheit in Englisch, Französisch, Portugiesisch und Suaheli oder in verschiedenen Dialekten aus Togo, Kamerun und Senegal, wie Ewe, Baka oder Woloff. Und wenn diese Sprachen nicht ausreichen, um ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen, singt sie in ihrer eigenen Fantasiesprache. Dabei nutzt sie Ihre reichhaltige Gesangsstimme wie ein Instrument, das über das gesamte farbenfrohe Ethnospektrum reicht.

 

Elliott Sharp Seit über 35 Jahren ist der Multiinstrumentalist, Komponist und Performer Elliott Sharp eine Schlüsselfigur der New Yorker Avantgarde und experimentellen Musikszene. Er hat zahlreiche CDs – von Blues, Jazz über orchestrale Musik bis zu Noise, Wave, Rock und Techno – eingespielt. Sharp leitete über die Jahre viele Ensembles, wie das bluesorientierte Terraplane oder Orchestra Carbon, sowie Tectonics und SysOrk und improvisierte mit John Zorn, Zeena Parkins, Christian Marclay, Marc Ribot, Joey Baron und vielen anderen. Er schrieb Musik für das Ensemble Modern, das Radio- Sinfonie-Orchester Frankfurt und das JACK Quartet.

Foto: Sascha Recker

 

Annette Stachs - Zeichnerin & Malerin, Leitung künstlerischer Kurse bei Jugendkunstschule "OCTOPUS" in Idstein, Studienreisen u.a. nach Italien, Schweiz, Frankreich, Indien, Afrika, Portraitstudium an der Europäischen Akademie für bildende Kunst in Trier, Sozialwesenstudium an der Fachhochschule, Wiesbaden,  Studium der freien Malerei, sowie Aktmalerei an der Europäischen Akademie für bildende Kunst in Trier,  Studium der Malerei und Kunsttherapie an der Alanus-Hochschule in Bonn / Alfter, Dozentin für die Bereiche Zeichnen und Malen in der Brotfabrik Bonn künstlerische Projekte im interkulturellen Bereich, in Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn Produzentengalerie in der Kaiserpassage in Bonn, Produzentengalerie in Bonn-Endenich, Organisation und Durchführung 2-wöchiger Malseminare im Senegal

Christian Thomé, geboren 1970 in Düsseldorf, lebt seit 1997 in Köln. Er arbeitet als Schlagzeuger, Komponist, Arrangeur, Produzent und Pädagoge. Von 1991-97 studierte er Jazz- und Popschlagzeug an der Hogeschool voor de Kunsten in Arnhem, Niederlande.

Zentrum seiner Arbeit ist die stetige Weiterentwicklung seines unkonventionellen, facetten- und klangfarbenreichen Schlagzeugspiels.

…Feinsinnig begleitet von Christian Thomé, geradezu ein Genie im Einsatz filigraner, oft elektronisch veredelter Klangtupfer. (Sven Thielmann, WAZ, 26.01.2010).

Sein bisheriges Schaffen hat ihn in die verschiedensten musikalischen Stilarten geführt. Die Projekte erstrecken sich von zeitgenössischem Jazz und frei improvisierter Musik über Weltmusik, experimentelle Elektronik und Popmusik bis hin zur Klassik.

2013 2014 2015 2016

Dagmar Boecker Jahrgang 1969, Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin nach der Arbeits­weise ­Schlaffhorst-Andersen. Dozentin an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Sprecherin, Sängerin und ­Schauspielerin.

Christian Bollmann fl, tp, hörner, strings, Obertongesang, perc.

Nach seinem Studium an der MHS Köln und vielfältigen Erfahrungen in unterschiedlichsten Gruppierungen zwischen Klassik, Jazz, Neuer Musik, und Fusionen von Musik, Tanz, Theater, Film und Performance, fand er zu einer eigenen Form der "Neuen meditativen Musik" in der die ursprüngliche nährende Kraf obertonreicher Klänge und die menschliche Stimme als universelles und persönliches Instrument im Mittelpunkt steht.

Als Multiinstrumentalist begleitet er sich mit Naturinstrumenten wie Monochord, Didgeridoo, Gongs, Muschelhörnern, Klangschalen und Trommeln - Musik die vom Raum lebt und die Raum gibt für das Ausbreiten der Stille.

 

Xavier Charles gehört zu den wichtigsten Musikern der Improvisierten Musik Szene in Frankreich. Dort und international auf Festivals vertreten, lotet er die Grenzen zwischen den Musikgenres von zeitgenössischer Kammermusik über Noise-Rock bis hin zu elektronisch verfrendeter Musik aus. Als Veranstalter engagiert er sich für das Musikfestival „Densités“

Hindol Deb: Increasingly  recognised as a talented and promising sitar player and composer of his generation, Hindol Deb started learning the sitar at the age of five from his father Sri Panchanan Sardar. He also received training from other imminent teachers like Pt. Santosh Bannerji and was later groomed under the tutelage of Pt. Deepak Chowdhury. He graduated from the Prayag Sangeet Samiti under the Allahabad University with a gold medal and is a recipient of the National Scholarship.

Hindol’s performance are marked by a combination of technical finesse and a deep sense of maturity. His aesthetic understanding is rooted profoundly in spirituality. Hailing from the Rampur-Maihar Gharana specializing in Veena influenced Alap and tantrakari, he prefers closed tone of his Sitar for more sustain and deep resonance.  His renditions are marked by maintaining purity of the Raga with elaborate rhythmic sections.

 

Ilse de Ziah  is a composer, arranger and improviser, a classical, baroque and folk musician. With a strong memory for learning whole musical works, the ability to play cello standing up, an ingenious improviser and having worked in many genres of music as cellist, singer, arranger and composer, Ilse makes for a versatile and compelling performer.

 

 

Cool Diabang’s work sweeps different worlds combining the spiritual, mystical, imaginary, and real. Although he explores these worlds through various artistic disciplines, there is a movement, energy and rhythm drummed into all of them.
His performances reveal actions clearly apparent in the paintings and the paintings capture a mood evident in the performances. The different disciplines feed into each other so strongly that the performative act of doing becomes as important, if not more important, than the end result. Diabang works the subject, throwing himself in to become embodied in the work.
Cool Diabang is based in Renne, France. His recent exhibitions include, AWA Gallery Amsterdam 2011, Collège E Galois de Montauban, Brittany, France 2010; 18e Salon Europ’Art, Geneve, Switzerland (2009); and Galerie Pictura, Cesson-Sevigné , France.

Axel Dörner belebt die Berliner Musikszene durch seine vielseitigen Projekte und gastiert international auf Festivals für Neue und Improvisierte Musik.
2006 erhielt er den SWR Jazzpreis. Mit seinen zahlreichen CD Veröffentlichungen (unter anderem mit der Neuinterpretation der Kompositionen von Thelonious Monk) erhält  internationale Anerkennung.

 

Philipp Durke spielt Klarinette seit er laufen kann. Die Leidenschaft zu osteuropäischer Musik war für ihn der Ausgangspunkt, sich intensiver mit Folk, Weltmusik und Improvisation zu beschäftigen. Bald darauf inspirierten ihn neo-traditioneller Tänze. Die Bewegungen der Füße und des Körpers drangen in die Finger. Zu dieser Zeit traf er Alexander Loch in Frankreich, mit dem er 2013 das Ensemble SALUT! gründete.
 

Thomas Ebers ist Philosoph, Soziologe und vergleichender Religionswissenschaftler. Er ist als Fachbuchautor, Referent und Verleger (Schreikönig. Philosophischer Fachverlag) tätig. 2011 gründete er 4 2 3 Institut für angewandte Philosophie und Sozialforschung. Der Name „4 2 3“ steht für den Bezug der Philosophie zur Lebenswirklichkeit.        Foto: © Wolfgang Weßling

 

Fersteinn is a band that plays music in “extra-musical” or “non-musical” rhythm (so to speak). The music is read from a computer screen and the performers play various traditional instruments, home made instruments, found objects, toys, souvenirs and hunting equipment. The music might resemble naturals sounds or the movements of animals, rain drops et cetera. All the music is written by one of the four performers while the other performers are composers in their own right and contribute significantly to the overall development of the pieces.

 

Bastian Fiebig: Zusammenarbeit mit zahlreichen Bands, Musikern, Künstlern und Theaterprojekten wie Robert Wilson, David Byrne, Frankfurt City Blues Band, Hob Goblin, Moritz Eggert, Thorsten de Winkel, Edo Zanki, E9N, 4 to the bar, Mario Adorf, Andre Stade, Michelle, Pe Werner, Bochumer Symphoniker, Neue Musikgesellschaft Karlsruhe, Lara St John, Michael Sadler u.v.a.m.
Live-Performances mit verschiedenen DJ's.

Gunda Gottschalk spielt improvisierte und zeitgenössische Musik und bringt ihre Klangarbeit in Verbindung mit Tanz, Theater, Film, Komposition, Bildender Kunst und Literatur. Gemeinsam mit Thomas Beimel erhält Gunda Gottschalk 1999/2000 ein Arbeits- und Produktionsstipendium der NRW Flimstiftung, welches zur Realisierung des Hörspiels "Das Paradies" genutzt wird.

 

Solotourneen 2002 und 2003 führen die Musikerin quer durch die USA. Sie konzertiert dort u.a. mit William Parker, Susie Ibarra, Assif Tsahar, Michael Zerang, Oliver Lake und Fred Frith. Gunda Gottschalk ist europaweit auf Festivals für zeitgenössische und improvisierte Musik vertreten und gastiert regelmäßig auf dem Avantgarde Festival "visions" in New York.

 

Sebastian Gramss - doublebass, bows, Solo "Atopie", Tourneen und Konzerte führten ihn nach Afrika, Australien, Asien, Russland, USA; Mexiko und durch ganz Europa. 1993 gründete er die bekannte Gruppe Underkarl; in jüngster Zeit ist er unter anderem mit seinem Trio fossile3 (Rudi Mahall, Etienne Nillesen) unterwegs.  Kammermusik für verschiedene Besetzungen zahlreiche Hörspielmusiken, Filmmusik „040“, „ Himmelsbraut“ und Theatermusik. Kooperation u.a. mit Pina Bausch („Ten Chi“); Hans Kresnik...., Dozent für ...Kontrabass und Tanz/Musik Improvisation an der Hochschule für Musik und Tanz.Masterclasses u.a. 2012 in Mexiko City; Europ. Akademie in Montelpulciano ( IT); Curator der Art Omi Residency in New York....

Dorothee Haddenbruch ist klassische Pianistin und lebt in Köln. Sie komponiert Stummfilm- und Bühnenmusik und ist mit ihrem Stummfilm-Duo M-cine im In- und Ausland zu Gast.  Als Improvisatorin spielt sie in Besetzungen vom Duo bis zum Improvisationsorchester. (Altstadtherbst Düsseldorf, Beethovenfestival Bonn, Frischzelle Köln) Preisträgerin des "Internationalen Wettbewerbs für Junge Kultur Düsseldorf 2000", Preis für innovative Kammermusik. CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen beim Westdeutschen und Hessischen Rundfunk.
 

Ranvita Hahn ist Musikerin (Conga, Tschanggo, Buk und Percussion), Diplompädagogin und TaKeTiNa- Rhythmuspädagogin.
Seit vielen Jahren unterrichtet sie Trommeln und Percussion (u.a. auch im Percussion Training mit R. Flatischler)
und ist als kreative Rhythmus-Trainerin und Dozentin im Fortbildungsbereich tätig, u.a. mit Lehraufträgen
am Off Theater Neuss, an der Musikhochschule Köln, AfS, etc.
1995 gründete Ranvita Hahn Rhythmuswelten, eine Plattform für lebendiges musikalisches Lernen.

Michael Hauck Gitarrist, Komponist
"Die hohen Frequenzen für die Schädelknochen, die niedrigen für den Unterleib"
Referenzen: Urlaub im Rollstuhl/Myrna Loy/Zeus Faber/Hiroshi Metallic/Imprompt/Datenverarbeiter/Blotch/VisualNoise/div. Theaterkompositionen

 

Nicola L. Hein  ist ein Gitarrist, Komponist und Klangkünstler. Als Gitarrist besteht ein wichtiger Teil seiner künstlerischen Arbeit darin, neue Klänge auf der Gitarre zu finden und nutzbar zu machen. Er spielt akustische und elektrische Gitarre, mit und ohne Präperationen und versucht neue Wege zu finden, diese im Kontext von Frei Improvisierter Musik und Jazz einzusetzen. Konzerte führten ihn durch all Teile Deutschlands, Belgien, die Niederlande, Luxemburg, die Schweiz und nach Großbritannien.

 

Mitch Heinrich ist aktiver Lautpoet, Performance-Literat, Entdecker von Lallphabeten und S(k)olist. Studium und Assistenz an der Schule für Dichtung in Wien. Zusammenarbeit u.a. mit Allen Ginsberg, Sainkho Namtchylak, Blixa Bargeld, Henri Chopin, Jaap Blonk. 1994 CD "Poesieknallbum". 2005 das Buch »das ding dichtung«, 2006 die CD »du es« mit G. Pitscheider (kb), Mitglied des Marinemuseums Luzern, des »wio« (Wuppertaler Impro-Orchester) und des Vokalensembles »millefleurs«.

 

Paul Hubweber Posaune, Stimme, Gitarre, Bass

Improvisation, Komposition, Arrangements
Radio und TV Produktionen, Filmmusik
Musik für Oper und Theater, Performance, Konzert und Festivalorganisation
Seminare und Workshops für Improvisation, Improvisierte Musik, Ensemblearbeit.
Seminare für Posaune und Stimme

 

 

Eike Kutsche als Sopranistin und Sängerin liebt sie die Oper, besonders den Belcanto bis zum Verismo. Gerne verbindet sie Genres und spielt mit Obertönen und Klängen anderer Kulturen (Joiken, Jodeln). Immer wieder experimentiert sie mit neuen Klängen und Ausdrucksmöglichkeiten. Dabei beobachte sie die heilenden Kräfte der Stimmarbeit und verbindet diese mit ihren Kenntnissen über gesundes, erfülltes und glückliches Leben. So begleitet sie Menschen auf dem Weg der persönlichen und auch stimmlichen Entfaltung und Selbsterfahrung.

 

Alexander Loch hat seine Wurzeln im französischen Folk: Von Paris nach Bonn gezogen, vermisste er die "boeufs" (französ. = session) seiner Wahlheimat und etablierte alsbald am Rhein regelmäßige Zusammenkünfte von Drehleierspielern, Dudelsäcken, diatonischen Akkordeonen, Geigen etc. Sein Trio SALUT! (Cello-Klarinette-Piano/Drehleier) ist bekannt für die Neuinterpretationen traditioneller Tanzmusik, bei denen sich die Grenzen zwischen Improvisation, Tango, Balkan und zentraleuropäischen Folk auflösen. Im Alltag Psychologieprofessor, im Herzen Bordunmusiker…

 

Paul Lytton ist einer der zentralen Perkussionisten der freien Musikszene in Europa. Er ist Gründungsmitglied der London Musicians' Coop und spielte im London Jazz Composers' Orchestra, er spielt seit 1976 im Duo mit seinem Schlagzeugkollegen Paul Lovens, Mitglied im Globe Unity Orchestra, Evan Parkers Transatlantic Art Ensemble, Mitbegründer des King Übu Örchestrü u.v. mehr. Er ist ferner Entwickler und Erbauer neuer Musikinstrumente und setzt auch live electronics ein, die in jüngerer Zeit jedoch zugunsten eines rein akustischen Drumsets in den Hintergrund traten.

 

Marie T. Martin Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, Ausbildung zur Theaterpädagogin. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften ; Produktion von Hörspielen, Veröffentlichungen:  „Luftpost“ (Erzählungen). Leipzig: Poetenladen 2011; „Vier Wände“. Köln: Edition 12 Farben; „Wisperzimmer“ (Gedichte). Leipzig: Poetenladen 2012, November 2013 erhielt sie den Förderpreis des Landes NRW.

 

Matthias Muche (geb.1972) lebt in Köln und arbeitet als Musiker, Kurator und Medienkünstler. Er studierte Posaune an der Hochschule der Künste in Amsterdam, in Rotterdam und an der Hochschule für Musik Köln bei Bart van Lier, Henning Berg und Paulo Alvares sowie audiovisuelle Medien an der Kunsthochschule für Medien Köln bei Anthony Moore. Muche arbeitet in zahlreichen Formationen, als Medienkünstler verbindet Muche in seinen audiovisuellen Arbeiten zeitgenössische Musik und Neue Medien. Jüngste Werke wurden in Bern, Paris und im Rahmen der ART COLOGNE präsentiert.

Ludger F. J. Schneider´s Schwerpunkte sind Photographie, Lichtgestaltung und Installation. Neben seiner Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland beteiligt er sich an Tanz-, Theater- und Performanceprojekten.

In seine dokumentarischen und freien Arbeiten stehen Licht, Bewegung, Zeit und Raum in Vordergrund.

Sabine Seume absolvierte ihre Tanz- Ausbildung an der Folkwang - Hochschule in Essen unter der Leitung von Pina Bausch. Nach mehreren Engagements in Deutschland und der Schweiz ging sie nach Japan. Sie tanzte 6 Jahre in der Butoh-Companie Ariadone von Carlotta Ikeda und setzte sich intensiv mit östlicher Ästhetik und den künstlerischen Ausdrucksformen asiatischer Kulturen auseinander. Auch bei ihrer Themensuche vollzieht Sabine Seume im Laufe ihrer künstlerischen Laufbahn markante Paradigmenwechsel. Sind ihre ersten Stücke geprägt durch mythologische Muster und Bilder beziehen sich ihre aktuellen Stücke zunehmend auf aktuelle, gesellschaftliche oder politische Ereignisse.

 

Agata Schubert-Hauck arbeitet als freischaffende Künstlerin. 1996 absolvierte sie die Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschülerin bei Prof. Eggenschwiler, Grafik. Seit 1996 künstlerisch tätig auch in Kino- und Fernsehenproduktionen im Bereich Ausstattung. Diverse Gruppen- und Einzelausstellungen in Deutschland, Polen, Italien, Kroatien, Türkei. Improvisation-Performance mit verschiedenen Musikern. Seit 2007 VisualNoise Performance Zeichnung-Musik mit Michael Hauck /Gitarre

 

Angelika Sheridan spricht als Flötistin (Bass- und C-Flöte) eine eigene unverwechselbare Klangsprache. Durch die Kombination herkömmlicher Tonerzeugung mit selbst entwickelten und zeitgenössischen Spieltechniken definiert sie den Klang ihres Instrumentes neu, jenseits flötistischer Klischees. Sheridan ist international tätig in dem Bereich Neuer und Improvisierter Musik, sie ist Mitglied in mehreren Ensembles und Projekten, auch in intermedialen Zusammenhängen wie Tanz oder Stummfilm.

 

Kunsu Shim & Gerhard Stäbler

Kunsu Shim (1958) im südkoreanischen Pusan geboren, als Sohn koreanischer Remigranten aus Japan, lebt als freischaffender Komponist in Düsseldorf.

Gerhard Stäbler (1949), studierte Komposition in Detmold und Essen und lebt als freischaffender Komponist in Düsseldorf.
Im Jahr 2000 gründeten Shim und Stäbler „EarPort" am Innenhafen Duisburg, einen Ort der Vermittlung Neuer Musik und der Verknüpfung der Künste, wo beide bis 2010 über hunderte Konzerte und Workshops veranstalteten. Seit 2012 lebt und arbeitet Shim zusammen mit Stäbler in Düsseldorf und am Niederrhein.
 

Florian Stadler  ist freiberuflicher Musiker und Instrumental-Pädagoge. Seine große Leidenschaft ist die freie Improvisation. In sparten übergreifenden Projekten mit Tänzern, Schauspielern und bildenden Künstlern schätzt er den Blick des Anderen, die seine Arbeit befruchtet. Neben der Theaterarbeit, u.a. im Düsseldorfer Schauspielhaus, und Hörspielproduktionen mit dem WDR ist er Mitglied der Kölner Jazz-Band "no tango".


Christiane Sturm, Studium Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, danach Arbeit im festen Engagement wie in freien Gruppen. Im Zuge der Friedensbewegung in den 80ger Jahren Tätigkeit als Rezitatorin mit Lesungen aus Büchern einzelner Autoren wie zu aktuellen Themen (Krieg, Frauen der Romantik, gute u. böse Väter und Mütter, Wasser, Grenzen, Wahrnehmung). Seit 1998 Fotografie, Installation, seit 2010 Auftritte mit Gongs mit Meditationen und zu Lesungen.

Ute Völker ist als Akkordeonistin auf freie improvisierte Musik spezialisiert.  In ihrer Musik lotet sie die Möglichkeiten ihres Instrumentes aus. Sie erschafft Klangarchitekturen, die in Raum und Zeit zerfließen und sich zu immer wieder neuen und überraschenden akustischen Formen verbinden.

Sie konzertiert regelmäßig bei internationalen Festivals für improvisierte Musik in Europa, wo sie als Solistin oder mit verschiedenen Besetzungen auftritt.  Sie gab Konzerte in den USA, Kanada, Afrika, China und in Südamerika.

Vanessa Vromans  (AUS/NL)  studierte klassische Violine und Weltmusik in Rotterdam. Sie ist in der Szene ein Begriff als ausgewiesene Expertin der Klezmerfidl, die auch unkonventionelle Experimente liebt. Die Gründerin des Vasage Klezmer Trio spielt auch im Duo knakl, Dray Shvester und ist begehrte Gastmusikerin in internationalen Bands.



Ute Wassermann ist als Vokalkünstlerin, Komponistin und Klangkünstlerin für ihre vielstimmige Klangsprache bekannt, die sie in verschiedene Zusammenhänge der experimentellen und Neuen Musik einbringt. Ihr Gesang entfernt sich von dem üblichen akustischen Klangbild der menschlichen Stimme und löst Assoziationen z.B. von Klängen von Vögeln, Maschinen, Elektronik aus.

Bernhard Zapp in Ludwigshafen am Rhein geboren, hat bei Klaus Kanngiesser und Gerhard Mantel studiert. Er absolvierte Meisterkurse und studierte Phänomenologie der Musik bei Sergiu Celibidache. Seit 1983 ist er als Musikpädagoge tätig und hat seit 1986 eine Dozentur an der Musikakademie in Wiesbaden inne. Als Mitglied verschiedener Kammer- Ensembles, u. a. dem Arion Trio Frankfurt, dem Buchberger Quartett, dem HR-Ensemble für Neue Musik, dem Florilegium Musicum Frankfurt war er auf Konzerttourneen im In- und Ausland. Orchestererfahrungen beim Hessischen Rundfunk und als Solocellist des Mainzer Domorchesters. Seit 2006 intensive Zusammenarbeit mit dem Jazzpianisten Gabriel Bock und dem Saxophonisten Thomas Bachmann. Freie Improvisationen, insbesondere in Verbindung mit Lesungen der Lyrikerin Ingritt Sachse. 2008 Gründung von "Triomane" mit Michael Neuhalfen, Klarinette, und Victor Moser, Klavier.